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Digitale Souveränität auf der #rp26

Digitale Souveränität auf der #rp26
Eine bessere digitale Welt ist möglich!

Macht begrenzen, Souveränität zurückgewinnen – ein roter Faden durch das #rp26-Programm in diesem Jahr.

Wenige Konzerne, oft in der Hand einzelner Tech-Oligarchen, kontrollieren unsere digitale Infrastruktur. Was tun? Auf der re:publica 26 widmen sich dutzende Sessions dieser Frage – aus Sicht von Recht, Verwaltung, Politik und Wissenschaft.

Hier mein chronologischer Streifzug über einige Sessions:

Meine Keynote skizziert, wie wir aus der Abhängigkeit von wenigen Tech-Konzernen herauskommen – mit guten Regeln, konsequenter Durchsetzung und ernsthafter Förderung von Alternativen.
🗓 18.05.2026, 13:45–14:45, Stage 1
🔗 Digitale Macht begrenzen: Der Weg in die digitale Souveränität

Max Schrems (NOYB) und Albrecht von Sonntag (Idealo) berichten, wie sie Big Tech vor Gericht ziehen – und gemeinsam schon über eine Milliarde Euro an Strafen und Schadenersatz durchgesetzt haben. Im Gespräch mit Katharina Meyer geht es um Strategien, Hürden und die Frage, was sich ändern muss.
🗓 19.05.2026, 10:00–11:00, Stage 2
🔗 Big Tech verklagen, Rechte durchsetzen

Cory Doctorow und Francesca Bria diskutieren mit Walter Palmetshofer, wie eine europäische Tech-Infrastruktur aussehen kann, die auf Offenheit, Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit setzt – und wie Europa Monopole tatsächlich angeht.
🗓 19.05.2026, 11:15–12:15, Stage 2
🔗 We never gave you up: 2026 is the year Europe finally takes its digital policy approach seriously

Laura Dornheim und Jürgen Pfeffer zeigen, wie die Landeshauptstadt München gemeinsam mit der TU München einen Souveränitäts-Score entwickelt hat, der digitale Abhängigkeiten von Behörden und Organisationen sichtbar macht – übertragbar auf Bund, Institutionen und sogar den persönlichen Alltag.
🗓 19.05.2026, 14:15–14:45, Stage 3
🔗 Wer ist hier souverän? Wie wir digitale Souveränität messbar gemacht haben.

Quinn Slobodian (Boston University) zeigt, wie Elon Musk mit X und Grok eine Maschine baut, die Zustimmung automatisieren soll – und Diskurse systematisch in Richtung „MechaHitler" treibt. Eine scharfe Analyse zur Mechanik des „cyborg conservatism".
🗓 19.05.2026, 16:15–17:15, Stage 1
🔗 Godwin's Engine: Muskism and the Automation of Consent

Im Gespräch mit Bundesminister Karsten Wildberger geht es um: Wo steht die deutsche Digitalpolitik unter dem neuen Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung – und welche Antworten gibt es auf die digitale Abhängigkeit?
🗓 19.05.2026, 17:30–18:30, Stage 1
🔗 Wie steht es um die Digitalisierung in Deutschland, Herr Wildberger?

Während der Bund noch Lizenzen zählt, stellt Schleswig-Holstein als erstes Bundesland konsequent auf Open Source um. Digitalminister Dirk Schrödter spricht mit Leonhard Dobusch darüber, wie man den Tanker Staat tatsächlich wendet.
🗓 20.05.2026, 10:00–10:30, Stage 5
🔗 Bye-bye Big Tech: Schleswig-Holsteins Ausbruch in die digitale Souveränität

Sehr viel mehr Sessions bietet die Programmübersicht.