Meta gewinnt Jugendschutz-Prozess gegen Bundesstaaten mit 17 Milliarden Dollar Vergleich
Das ärgert mich! Meta gewinnt Jugendschutz-Prozess gegen US-Bundesstaaten mit 17 Milliarden Dollar Vergleich. Und ein paar Auflagen. Das klingt nach einer hohen Strafe und einem historischen Tag. Für Mark Zuckerberg ist das ein guter Tag. Die Aktie schnellt nach oben.
Im Raum standen Forderungen von bis zu 1,4 Billionen Dollar, die Staaten selbst nannten eher 200 Milliarden mögliche Strafe. Herausgekommen ist ein Bruchteil davon. Ein Schuldeingeständnis gibt es nicht. Der Prozess, der Meta wirklich hätte gefährlich werden können, ist damit vom Tisch.
Dabei ging es um mehr als Bildschirmzeit. Die Staaten warfen Meta vor, seine Plattformen gezielt auf die Bindung von Kindern ausgelegt zu haben, mit Endlos-Scrollen und Empfehlungen, die zwanghafte Nutzung fördern. Und sie warfen dem Konzern vor, Daten von Kindern ohne Zustimmung der Eltern gesammelt und damit KI-Modelle trainiert zu haben.
Meta gesteht kleine Änderungen zu. Tageslimits und nächtliche Sperren für jugendliche Konten. Funktionen, die auf Dauernutzung zielen, müssen abgeschaltet werden. Reale Eingriffe, alle ohne das Eingeständnis, dass am Design je etwas falsch war. Vor Gericht hatte Meta argumentiert, es könne gar nicht getäuscht haben, weil „Social-Media-Sucht“ keine anerkannte Diagnose sei.
Wie ernst der Konzern den Tag nimmt, zeigt die Börse. Im vorbörslichen Handel stieg die Aktie um mehr als vier Prozent. Gemessen am Börsenwert von rund 1,4 Billionen Dollar ist dieser Zuwachs ein Vielfaches der Vergleichssumme.
16,7 Milliarden klingen nach viel. Für Meta war das schon längst eingepreist. Mark Zuckerberg hat mit seiner Strategie gewonnen. Viele junge Menschen haben verloren.